4 GEMEINSAM MEHR ERREICHEN... UNSER IT-LEITER Joachim JÜrgensen im portRÄt Seit wann arbeiten Sie bei ISGUS und wie sind Sie zu dem Unternehmen gekommen? Alles begann im Jahr 1985. Joachim Jürgensen startete seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Feinmechaniker im damaligen Werk 2. Es war eine Ära von Zahnrädern, Trieben und physischer Präzision. Dass er heute, vier Jahrzehnte später, die digitale Infrastruktur des Unternehmens steuert, verdankt er seiner Neugier und der Wandlungsfähigkeit von ISGUS. „ISGUS gab mir immer die Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln“, blickt er zurück. Sein Weg führte ihn von der Werkbank über die Position des Vorarbeiters in der Zahnerei und Fräserei bis hin in den technischen Vertrieb. Als Servicetechniker und Händlerbetreuer lernte er die Bedürfnisse der Kunden vor Ort kennen. Wertvolle Erfahrungen, die er 2003 in den Aufbau einer völlig neuen Abteilung einfließen lassen konnte. Mit der Gründung der IT-Abteilung legte er den Grundstein für die heutige Systemlandschaft des Unternehmens. Aktuell befasst er sich unter anderem mit der Implementierung eines eigenen Systems für Künstliche Intelligenz. Welches IT-Projekt hat den größten Mehrwert für ISGUS gebracht? Hier musste Herr Jürgensen nicht lange überlegen: der Aufbau unserer eigenen CloudInfrastruktur. Was als visionäres Projekt im Jahr 2019 begann, hat sich zu einem Rückgrat für unsere Kunden entwickelt. Über 2.000 Unternehmen setzen mittlerweile auf die ISGUS Cloud. Dass im ISGUS Rechenzentrum Daten von über 500.000 Mitarbeitern verarbeitet werden, unterstreicht die enorme Verantwortung der IT-Abteilung und unseres SaaS-Teams. In Zeiten von Fachkräftemangel ist dieser Service ein unschlagbarer Mehrwert, da ISGUS die Verwaltung der hochkomplexen Rechenzentren übernimmt und den Kunden somit den Rücken für ihr Kerngeschäft freihält. Wenn Sie aus IT-Sicht einen Ratschlag geben müssten, welcher wäre das? Joachim Jürgensens Botschaft an das Team ist deutlich: IT-Systeme sind heute unverzichtbar, doch sie werden oft nur oberflächlich genutzt. „Viele Dinge werden noch genau wie früher erledigt, weil die Neugierde fehlt, die Anwendungen wirklich zu durchdringen“, stellt er fest. Sein Rat: Digitalisierung gelingt nur durch die Bereitschaft zur Veränderung. Es reicht nicht, digitale Werkzeuge zu besitzen, man muss sie aktiv erlernen und alte Prozesse loslassen. Sein eigener Werdegang ist dafür das beste Beispiel: „Wäre ich auf meinem Wissensstand als Feinmechaniker stehen geblieben, wäre ich heute vermutlich überflüssig … zumindest bei ISGUS.“ Wie stehen Sie als IT-Leiter zu Künstlicher Intelligenz und welche Chancen und Gefahren sehen Sie hier für die ISGUS GmbH? Zum Trendthema Künstliche Intelligenz zitiert Joachim Jürgensen: „Es kommt darauf an, was man daraus macht.“ Während KI immense Chancen bietet, sieht er auch die Risiken. Schon heute entlastet KI beim Schreiben von E-Mails oder beim Programmieren. „In Zukunft wird niemand mehr mühsam Parameter für Tagesmodelle oder Workflows selbst designen“, prognostiziert er. Für ISGUS bedeutet das: Wir steuern unsere Lösungen konsequent in Richtung einer intelligenten, nutzerzentrierten Zukunft.
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